AfD: „Respekt statt Vielfalt“

unbekannt

Die AfD-Stadtratsfraktion lehnt die vorgelegte Interessenbekundung entschieden ab. Der abschließende Absatz

Auszug aus der Erlangern Erklärung: "Nur Organsationen, die ihren Sitz in Erlangen haben, sind zur Unterzeichnung berechtigt. Organisationen, die vom Bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz oder vom Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert extremistisch eingestuft werden, sind von der Unterzeichnung ausgeschlossen."

ist offenkundig darauf ausgelegt, unsere Fraktion auszuschließen und sie als diskriminierend darzustellen. Grundlage dafür ist eine Einschätzung des Verfassungsschutzes, die wegen erheblicher Mängel bereits zurückgezogen werden musste.


Wir stellen klar: Die AfD hat keinerlei Probleme mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe oder kultureller Prägung. Auch in unseren eigenen Reihen finden sich Mitglieder mit diesen Hintergründen. Entscheidend ist für uns allein die Anerkennung und Einhaltung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.


Kritisch sehen wir jedoch die Formulierung „Wir schätzen die Vielfalt“. Da wir von der Erarbeitung der Erklärung ausgeschlossen waren, können wir diesen Begriff nur anhand seiner praktischen Ausprägungen bewerten.


Ein Beispiel dafür war der beim Erlanger CSD unwidersprochen skandierte Slogan „Make your town queer“. Ein solches Verständnis von „Vielfalt“ können und werden wir nicht mittragen.


Die AfD-Stadtratsfraktion wird daher keinen Beitritt zu dieser Erklärung beantragen.


Sollten sich die Kolleginnen und Kollegen der CSU-Fraktion dennoch dafür entscheiden, würden wir dies mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen.


Unser Vorschlag lautet stattdessen: „Wir respektieren alle Menschen.“