Klimaneutrale städtische Liegenschaften

Unsere Begründung:

1. Kosten:

Bereits jetzt umfasst der geschätzte Finanzbedarf für das geplante Projekt, das im besten Fall sieben Jahre dauert, 282Mio €.


Nicht enthalten sind in dieser Sanierungssumme eine erhebliche Anzahl von anfallenden Zusatzkosten, deren Umfang zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht absehbar ist. Nicht enthalten ist ebenfalls ein jährlicher Inflationszuschlag von mindestens 3%. Das bedeutet: der gesamte Finanzierungsplan ist ein Faß ohne Boden und aufgrund der angespannten Haushaltslage unverantwortlich.


Zudem wird darauf hingewiesen, daß nach erfolgten Umstellungsmaßnahmen die Energiekosten deutlich steigen können, und man hofft, dies durch eine voraussichtliche Einsparung bei der CO2- Bepreisung im Laufe der Zeit einzusparen, was aus unserer Sicht höchst unrealistisch ist.


2. Versorgungssicherheit:

Laut unserer Anfrage im November 2023 gehen die Erlanger Stadtwerke von einer Verdoppelung des Energiebedarfs aus.

(Die geplanten Vorhaben bedeuten einen enormen Anstieg des Energiebedarfs.


Im November 2023 bekamen wir auf unsere Anfrage nach der Kapazität der vorhandenen Stromnetze folgende Antwort:

„Mit dem Bestandsnetz können die Anforderungen eines weiteren Ausbaus von Wärmepumpen nicht bewältigt werden. Bei massiven Laststeigerungen müssen Umspannwerke, Trafostationen und das dazugehörige Netz erweitert werden, Verstärkungsmaßnahmen sind erforderlich.“


Setzt man folglich diese Maßnahmen nicht zeitgleich mit den Klimaplänen um, ist die Stromversorgung der Erlanger Bürger nicht mehr gewährleistet, Zwangsabschaltungen drohen. Setzt man sie allerdings zeitnah um, kommen enorme Kosten auf die Stadtwerke und damit weitere enorme Kosten auf die Stadtfinanzen zu.